Gorilla – Trek

Gorilla-Trekking in Uganda

Das Abenteuer beginnt schon einen Tag vorher.

Da es im Elisabeth-Nationalpark im Bereich Ishaha aktuell sehr wenig Tiere zu sehen sind haben wir uns umentschieden und den Game-Drive gegen einen Besuch eines Pygmäen-Stammes eingetauscht. Das bedeutet: Raus aus der Savanne und rein in den Regenwald.

Vom Flachland geht es direkt ein paar Hundert Meter in die Höhe. Die Vegetation ändert sich komplett und die Luftfeuchtigkeit nimmt stetig zu.

Der Besuch bei den Pygmäen war interessant. Durch unseren Guide haben wir übersetzt bekommen, wie diese Menschen noch so weit es geht traditionell leben. Viel spannender war aber unsere direkte Verständigung mit Mimik und Gestik. Was ja immer wieder perfekt funktioniert. Wir hatten uns gerade zusammen auf einer Lichtung versammelt als es einen heftigen Wolkenbruch gab. Wir alle (Pygmäen und wir) haben uns dicht an dicht zusammengedrängt, so dass wir alle unter einer eilends hergebrachten Plane, die einer mit einem einfachen Stock zu einem Zelt aufgetürmt hat, Schutz gefunden haben. Allerdings war der Regen so stark, dass wir trotzdem alle sehr sehr nass geworden sind. Aber wie das immer so ist…. Irgendwann ist man so nass, dass es einem egal ist. Aber ich konnte die Gedanken meiner Mitreisenden lesen: Hoffentlich wird das Morgen bei unserem Gorilla-Trek nicht auch so heftig regnen. Die Pygmäen haben diesen Wolkenbruch wesentlich souveräner weggesteckt als wir und viel über unsere Regenjacken-Blitz-Anzieh-Aktion gelacht.

So schnell wie der Regen kam, war der Wolkenbruch auch vorbei. Und da es ja relativ warm ist, dampft die Erde und der ganze Regenwald danach wie verrückt. Jetzt begreife ich auch den Filmtitel: Gorillas im Nebel. Ein faszinierendes Naturschauspiel.

Am Nachmittag sind wir dann schon in unserem neuen Camp angekommen: Gorilla Mist Camp. Der Name ist echt Programm. Es liegt nur wenige Meter vom Biwindi-Nationalpark entfernt. Und da es relativ hoch liegt haben wir einen atemberaubenden Blick über den Regenwald. Das Panorama sieht alle 5 Minuten total anders aus, weil immer mal wieder Nebelschwaden durchziehen und es dann doch auch wieder klar ist. Meine Mitreisenden genießen den freien Nachmittag uns nutzen die Zeit sich und ihr Gepäck ausführlich zu sortieren. Ich genieße ausgiebig nach 1,5 Wochen eine warme Dusche. Nach unserer relativ kalten Dusche heute Vormittag im Regenwald tat das jetzt mehr als gut. Mehr Zeit habe ich allerdings nicht in meiner Hütte verbracht. Ich habe mich lieber auf die Terrasse des Restaurants gesetzt, weil dies der höchste Punkt des Camps ist und konnte mich gar nicht an dem Regenwald-Panorama satt sehen. Wie wohl der Tag Morgen wird? Einerseits weiß man ja was einen erwartet und dann auch wieder überhaupt nicht. Zwar sagt beim Abendessen keiner etwas dazu, aber man kann die Spannung und die Erwartung eines unserer Highlights der Reise spüren. Der Gorillatrek.

Am nächsten Tag heißt es dann früh Aufstehen. 5:30 Frühstück. Lunchbox einpacken und Abfahrt um 6:30, so dass wir um 7:00 beim Nationalpark sind. Dort ordnet man uns und die anderen Touri-Gruppen den jeweiligen Gorilla-Familien und den Guides zu. In diesem Nationalpark leben mehrere Gorilla-Familien von denen die Hälfte habituiert sind. Das heisst, sie sind daran gewöhnt Menschen zu sehen. Die uns zugewiesene Gorilla-Familie soll an diesem Tag recht nah zum Startpunkt sein. Aber bevor wir los marschieren gibt es natürlich erstmal ein briefing. Immer bei der Gruppe bleiben, immer den Anweisungen der Guides folgen, in die Hocke gehen falls ein Gorilla auf einen zu kommt und nicht weglaufen, dem Tier dann nicht in die Augen sehen usw. Wir werden auch gefragt ob wir einen „Pusher“ anheuern möchten. Da ist jemand der Dein Gepäck trägt und Dich schiebt und zieht wenn es mal schwieriger wird im Gelände. Wir als „Wandergruppe“ lehnen natürlich dankend ab. Ich frag mich noch, ob dieses Angebot wirklich für ältere Leute ist, oder ob es wirklich so knackig wird. Aber es steht für mich nicht zur Debatte. Wenn schon, dann möchte ich das mit eigener Anstrengung schaffen. Noch ein Gruppenfoto und dann geht es los.

Unser Guide heißt Wasti. Sie und die beiden Jungs die mit ihren Macheten und Kalschinkovs laufen mal eben so locker flocking mit Gummistiefeln durch den Dschungel. Als erstes geht es ca 10 Minuten über die Strasse. Und ganz plötzlich meint Wasti: Hier jetzt links rein. Und ich denke nur: Wie links rein? Da ist nur dichtestes Gestrüpp und warum ausgerechnet hier? Es gibt überhaupt kein Anzeichen, dass es dort irgendwo einen bestimmten Weg gibt. Aber da legt der Vordermann mit seiner Machete schon los und ab geht es in den Dschungel. Toll. Querfeldein durch die Wildnis. So mag ich das. Was von der Strasse schon als undurchdringlich aussieht , sieht Im Dschungel auch nicht besser aus. Wir arbeiten uns durch dichtes Gestrüpp aus Schlingpflanzen und Farnen. Teils auch recht dornig. Und das alles auf recht matschigen Boden. Wenn man denn Kontakt zum Boden hat. Teilweise laufen wir nur über dicht verwebtes Farn und merken erst, dass es gar keinen Boden darunter gibt, wenn das Bein mal bis zur Hüfte einsackt. Wir können nur im Gänsemarsch hinter einander herlaufen. Und sobald der Abstand zum Vordermann nur ein paar Meter beträgt verschwindet dieser im Dickicht und ist nicht mehr zu sehen. Das kann man gar nicht glauben. Der Dschungel verschlingt einen regelrecht. Ich habe auch nicht den Hauch einer Ahnung wie und an was sich die Guides orientieren. Mit dem Wetter haben wir Glück. Es hat nur am Anfang unserer Wanderung etwas geregnet. Wie gesagt war der Boden so auch schon mehr als glitschig und rutschig. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Durchblicke auf die anderen Dschungelhügel oder wir haben mal etwas mehr Sicht als nur wenige Zentimeter nach vorne ins Gestrüpp. Ich kann mich gar nicht satt sehen und gleichzeitig ist das so surreal. Zwischendurch kann ich es immer wieder nicht glauben, dass ich mitten in Afrika bin und mich mitten durch den Dschungel kämpfe. Anfangs ist das trotz des rutschigen Bodens und des Gestrüpps gut zu gehen. Gut, ab und zu liegt da mal ein Baum im Weg. Und da die einen etwas größeren Umfang als bei uns zu Hause haben ist es nicht ganz so leicht darüber zu klettern. Ganz plötzlich geht es dann steil bergauf. Der Hang ragt in 60° Steigung vor einem auf und teilweise gibt es „Stufen“ im Gelände auf meiner Augenhöhe. Wie bitte soll ich da hoch kommen? Ich gebe Frank hinter mir die Erlaubnis mal mit beiden Händen meinem Hintern einen guten Schups zu geben. Anders geht es echt nicht. Teilweise rammen wir unsere Trekking-Stöcke mehr als einen halben Meter über uns ins Gelände und ziehen uns regelrecht hoch. Das geht gut in die Arme. Wasti macht das sehr gut. Immer nach einem sehr knackigen Stück erzählt sie uns etwas zu den Bäumen und Pflanzen damit wir Luft holen können. Ich bekomme nicht immer alles mit, weil ich noch kontrollieren muss, ob meine Lunge nicht doch noch Platz vor Anstrengung. So bekommen wir dann auch die Bäume gezeigt von denen die Gorillas die Blätter essen, dass es hier auch wilde Elefanten und Büffel gibt, weshalb die Guides ja die Kalaschnikows dabei haben. Nicht um auch nur einem Tier leid an zu tun, sondern um diese im Notfall abschrecken zu können. Wir haben aber keinen Kontakt zu Büffeln oder Elefanten. Obwohl ich schon mal gerne sehen würde wie sich Elefanten durch den steilen Regenwald bewegen. Und Wasti wird es nicht müde uns immer wieder zu versichern, dass dies heute einer unserer schönsten Tage unseres Lebens wird. Dafür, dass „unsere“ Gorilla-Familie eigentlich die am nächsten sein sollte, sindwir schon ganz schön lange unterwegs. Und als dann Wasti lang und breit etwas zu dem XXL-Regenwurm auf unserem Weg erzählt, haben wir schon Zweifel, ob wir es überhaupt schaffen die Gorillas zu sehen. Eine Garantie gibt es ja nicht. Wir werden alles schon etwas kribbelig. Und dann haben wir noch das Pech, dass wir nach einem weiteren ziemlich heftigen Anstieg per Walki-Talki die Info erhalten, dass sich unsere Gorilla-Familie noch einmal bewegt hätte, weil sie uns gehört haben. Die Guides stehen in Kontakt mit den Trekkern. Das sind die, die morgens die Schlafplätze der Gorillas aufsuchen, deren Fährte lesen und nach den Gorillas suchen. Gorillas suchen sich nämlich jede Nacht einen neuen Schlafplatz. Wir müssen also den einen Hang wieder runter und auf der anderen Seite genauso steil wieder rauf. Das geht an die Substanz. Da wir dann eh erstmal warten müssen bis die Tiere aufhören sich zu bewegen und einen Platz zum Fressen finden. So machen wir eine kleine Picknickpause. Unsere Ungeduld will das eher nicht, aber da wir schon gute zwei Stunden unterwegs sind, dankt es unser Körper sehr. Und bei den Gorillas darf man ja nichts essen oder trinken. Von nun an sollen wir nichts mehr sagen, weil die Gorillas jetzt wohl doch sehr nah sind. Desweiteren müssen wir jetzt ohne Stöcke weiter, weil die Gorillas diese sonst als Angriff deuten würden. Wir also weiter und da hören wir auch schon die Macheten der Trekker. Wir stehen mucksmäuschenstill und halten nach den Trekkern Ausschau. Und ganz plötzlich huschen nicht weit von uns zwei Gorillas eine Liane hoch. Das geht so schnell. Und immer wieder das Geräusch der Macheten beim Freischlagen des Weges. Aber dann ist plötzlich das eine Knacken im Gebüsch keine Machete, sondern die Hand eines Gorillas, der sich Äste zum Fressen abreißt. Zuerst sehen wir nur die Hand. Unsere Guides lotsten uns um das Gebüsch rum. Und da sitzt er. Der Silberrücken. Und mampft ganz genüsslich vor sich hin. Mann,  ist der breit. Und der Kopf ist ganz schön groß. Mehr kann ich gar nicht von ihm sehen, weil das Gestrüpp auch hier sehr dicht ist. Aufregend ist es trotzdem. Die erste Begegnung. Die Trekker versuchen so viel Gestrüpp wie möglich wegzuschlagen damit wir besser sehen können. Es bleibt trotzdem recht schwierig. Und das drumherum Laufen in mindestens 45° Gefälle ist auch nicht so ohne weiteres geräuschlos zu bewerkstelligen. Trotzdem versuchen wir unser Bestes ein Fotos zu machen, was aber eigentlich fast unmöglich ist. Ab und zu schaut der Silberrücken vom Fressen auf und blickt einen direkt an. Beindruckend. Und irgendwie hat man das Gefühl, der versteht alles was da vor sich geht. Irgendwie sieht man das in seinen Augen. Wir stehen genau zwischen dem Silberrücken und einem anderen Gorilla, der etwas weiter unten sich schlafen gelegt hat. Auch dies sieht total menschlich aus. Er schläft zwar, ist aber trotzdem wachsam. Irre. Ich frage mich, ob es dabei bleibt nur Ausschnitte von den Tieren und zum größten Teil vom Gestrüpp verdeckt zu sehen. Irgendwann lotsen uns die Guides weiter und wir laufen sozusagen um den Silberrücken drum herum. Bis der sich plötzlich auch verabschiedet. Keine Ahnung wo lang. Man sieht ja kaum etwas. Man kann es nur hören. Das ist unglaublich aufregend. Und dann sind wir plötzlich auf einer Minilichtung und von dort aus können wir den Silberrücken sehen. Ein Guide zieht mich weiter, so dass ich eine bessere Sicht auf den Gorilla habe. Ich kann ihn ganz sehen. Er sitzt mit dem Rücken zu mir und ich erkenne wie wahnsinnig breit der Rücken ist. Und immer noch zieht mich der Guide weiter. Ich bin jetzt so nah. Mir schlägt das Herz bis zum Hals. Nach und nach kommen die anderen aus unserer Gruppe dazu. Ab und zu guckt der Silberrücken über die Schulter was da hinter ihm abgeht. Wir sollen uns hinhocken. Kaum sitzen wir kommen ein paar andere Gorillas direkt vor uns aus dem Gebüsch gerannt. Mein Reflex war eigentlich ein Stück nach hinten zu gehen. Aber erstens sitze ich schön mit den Beinen nach vorne ausgestreckt (kleine Verschnaufspause nach dem Anstieg), dass ich gar nicht Aufstehen kann. Und hinter mir sitzt ein anderer aus unserer Reisegruppe. Also notgedrungen sitzen bleiben und wieder schlägt mir das Herz bis zum Hals. Aber es ist keine Angst, sondern einfach nur das total beeindruckende Erlebnis. Die ganze Zeit brummen unsere Guides und Trekker in den gleichen Tönen wie die Gorillas und geben Ihnen zu verstehen: wir sind friedlich und ordnen uns unter. Dann kommt ein Halbstarker aus dem Gebüsch gesprungen und haut mit beiden Armen direkt vor uns auf den Boden. Das geht einem durch und durch. Super. Und dann kommt die ganz Familie nach. Eine Mama mit Baby ist auch dabei. Insgesamt gibt es zwei Silberrücken, einen Blackback, viele Weibchen und Jungtiere. Super toll die alle zu sehen. Die bleiben einfach vor uns sitzen. Dem Baby ist das mit uns nicht ganz geheuer und sucht Schutz auf Mamas Arm. So süss und wieder so menschlich. Die Halbstarken sind natürlich neugierig und kommen immer sehr nah zu uns. Einer zubbelt einem von uns sogar an der Hose. Irgendwann lasse ich das Fotografieren sein und schaue nur noch gebannt auf die Tiere. Ich hätte da stundenlang sitzen und einfach nur zugucken können. Nach und nach gewöhnen auch wir uns an die Tiere und man möchte gerne mal das fluschelige Fell anfassen. Na ja, nur von dem Baby oder dem halbstarken. Vor dem Silberrücken habe ich großen Respekt. Es ist absolut irre plötzlich irgendwie mitten in dieser Gorilla-Familie drin zu sein. Die Entfernung war teilweise nur 2m. Das ist eigentlich gar nichts. Wir haben bei briefing die Ansage bekommen nicht näher als 7m an die Tiere ranzugehen. Aber die Tiere kamen ja zu uns. Die Mimik der Gorillas ist der absolute Oberhammer. Es ist ganz offensichtlich, dass die Artverwandtschaft mit uns vorhanden ist. Dann ist die Stunde auch schon um. Länger darf man nicht bei den Gorillas sein, weil dann auch sie anfangen sich an uns zu gewöhnen und das soll ja nicht sein. Die Guides fordern uns gerade zum Gehen auf, als der Silberrücken der die ganze Zeit links von uns saß, plötzlich aufsteht und sich in seiner ganzen Größe vor uns stellt. Ok, wir stehen zwar schon zum Gehen bereit, aber da bewegt sich jetzt keiner mehr von uns. Das geht einem nochmal durch und durch. Also bleiben wir noch. An dem lauf ich sicherlich nicht vorbei. Und dann legt der sich doch glatt ganz frech und in Pose direkt vor uns. Man glaubt das nicht. Wie ein Fotomodell. Man wird fast verrückt so toll ist das. Wir bleiben ruhig stehen, obwohl einem innerlich schon wieder das Herz bis zum Hals schlägt. Vor Aufregung, Respekt und Freude über ein so tolles Erlebnis. Nach wenigen Augenblicken zieht der Silberrücken dann weiter und mit ihm seine Familie. Einzeln und ganz langsam schleichen wir uns seidlich an den Tieren vorbei zurück in den Dschungel. Nicht ohne aber noch mal so oft es geht zurückzublicken. Jeder von uns wäre gerne noch eine Stunde geblieben. Aus der Distanz können wir noch mal zwei spielende Gorillas in den Bäumen sehen. Dann müssen wir endgültig unseren Rückzug antreten. Schade. Man kann das Erlebte kaum begreifen. Ich kann nur sagen: es ist absolut traumhaft und mit nichts zu vergleichen. Ich bin so froh dies gemacht zu haben.

Nach 20 bis 30 Minuten Entfernung zu den Gorillas machen wir dann endlich Mittagspause. Mittlerweile ist es glaub ich auch schon nach 14:00 Uhr. Wir sind total geschafft. Die Aufregung, die Anstrengung, die Emotionen. Alles. Wo wir gerade stehen, setzen wir uns einfach hin und machen uns erstmal über das Lunchpaket her. Da sitzt man dann auf irgendwelchem Gestrüpp, futtert sein Sandwich und denkt die ganze Zeit: Das ist doch alles jetzt nicht echt. Und gleichzeitig ist man randvoll mit Eindrücken die man nie mehr vergisst.

Der Abstieg ist teilweise auch noch mal recht anstrengend, aber mit soviel Glückseligkeit im Inneren ohne weiteres zu bewältigen. Und ganz plötzlich mit einem Machetenschlag ins Dickicht ist man wieder auf der Strasse. Also ich halte ja nichts von diesem Sci-Fi-Kram, aber das war definitiv ein Paralleluniversum. Man hat das Gefühl, als ob man aus einer anderen Welt kommt. Und das ist es ja eigentlich auch.

Dafür, dass unsere Gorilla-Familie eigentlich am nächsten sein sollte, sind wir die letzten zurück im Basislager. Durchgeschwitzt bis auf die Haut und Schlamm verschmiert bis zum Po. Die Schuhe haben soviel Schlamm abbekommen, dass sie jetzt doppelt soviel wiegen. Aber all das macht überhaupt nichts, sondern ist es mehr als wert und irgendwie auch wie so eine Art Trophäe. Wir haben uns diesen Gorilla-Trek richtig erarbeitet und ich möchte das kein bisschen anders haben. Zum Abschluss gibt es noch das Gorilla-Diplom. Ich war dabei. Das hab ich jetzt schriftlich.

Zurück in unserem Camp erstmal wieder schön heiss Duschen. Dann den gröbsten Dreck von der Hose waschen und die Schuhe zum Schuhe putzen rausstellen. Mein Haus heißt übrigens Silverback. Wie passend. Die Sonne kommt raus und ist richtig warm. Ich sitze auf meinem Balkon, die Sonne scheint mir ins Gesicht und mein Blick schweift über den Dschungel, in dem ich noch vor wenigen Stunden mich durchgeschlagen habe. Ich bin glücklich und zufrieden über das Erlebte. Wo mögen die Gorillas jetzt wohl sein? Irgendwo da drin. Ihr habt es schön dort.

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